10 Tipps, wie Euren Jungs beim Autofahren nicht schlecht wird

„Mama, mir ist schlecht!“ Kaum hat unser Sohn das ausgesprochen, halten wir mit quietschenden Reifen an, reißen die Tür auf, Kind raus – puh, gerade noch geschafft, bevor das ganze Frühstück von heute morgen auf die Sitze geht!

Geht es Euch auch so? Dann seid Ihr nicht allein. Insbesondere Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren sind von der sogenannten Reiseübelkeit betroffen. Unser Sohn hat sie leider auch noch von beiden Seiten geerbt – daher verwundert es nicht, dass wir schon viele Spucktüten im Auto voll hatten. Inzwischen sind wir also Profis, was das angeht und haben uns einige Maßnahmen erarbeitet, damit wir einigermaßen gut lange Autofahrten ohne größere Zwischenfälle hinter uns bekommen.

Daher hier unsere 10 Tipps, wie auch Ihr es schaffen könnt, dass Euren Jungs beim Autofahren nicht mehr schlecht wird:

    1. Schlafen

      Versucht grundsätzlich, lange Autofahrten auf eine gute Schlafenszeit Eurer Jungs zu legen, also direkt nach dem Mittag- oder Abendessen. Denn im Schlaf wird dem Sohnemann in der Regel nicht schlecht.

    2. Bequeme Kleidung

      Zieht Euren Jungs am besten bequeme Jogginghosen für lange Fahren an. Auf keinen Fall irgendetwas mit einem engen Bund oder Knopf, der in den Bauch drücken kann. Auch bei der Windel solltet Ihr darauf achten, dass sie nicht zu eng geklebt ist.

    3. Keine Milchprodukte

      Die Milchflasche oder den Kakao bevor es lost geht, gibt es bei uns nicht mehr. Seitdem wir das weggelassen haben und hauptsächlich Wasser vor und während der Autofahrt trinken, haben wir weniger Probleme mit der Übelkeit.

    4. Nur Kleinigkeiten essen

      Vor der Fahrt sollten Eure Jungs auf jeden Fall eine Kleinigkeit essen, allerdings nicht zu viel und nichts Fettes. Beispielsweise eine Brezel oder Banane ist ideal.

    5. Hörspiele statt Bücher und Videos

      Bücher lesen oder Videos schauen in Kombination mit dem Gewackel vom Auto ist total kontraproduktiv, wenn Eure Jungs eh schon einen sensiblen Magen haben. Da ist die Übelkeit vorprogrammiert! Versucht es lieber mit Hörspielen. Wir haben uns daher einen Kindersitz mit integrierten Kopfhörern gekauft – so kann jeder seine eigene Geschichte hören und Mama & Papa können sich in Ruhe unterhalten.

    6. Frische Luft

      Frische Luft hilft immer gegen Übelkeit. Lüftet immer wieder mal das Auto durch und nutzt auch die Klimaanlage für Frischluftzufuhr bei den Jungs hinten. Plant genügend Pausen ein zum frische Luft schnappen für Eure Jungs. Je öfter sie wieder festen Boden unter den Füßen haben, desto besser für ihren Gleichgewichtssinn. Ein bisschen die Beine vertreten und rumtoben hilft immer.

    7. Direkte Sonne vermeiden

      Gerade im Sommer knallt gerne mal die Sonne direkt auf die Sitze. Daher bringt unbedingt einen Sonnenschutz am Autofenster Eurer Jungs an. Die gibt’s ja mit vielen lustigen oder coolen Jungs-Motiven und gefallen Euren Jungs dann sicher.

    8. Mit Spielen ablenken

      Spiele, bei denen die Jungs nach vorne draußen schauen müssen, bieten sich insbesondere auf der Autobahn an, wo es geradeaus geht. Also lenkt Eure Jungs beispielsweise mit Spielen ab wie „wer sieht das nächste rote Auto“, „Nummernschild erraten“ oder ähnlichen Spielen.

    9. Reisemedikamente

      Wenn gar nichts mehr hilft, gibt es in der Apotheke alles mögliche gegen Reiseübelkeit – von homöopathischen Reiseglobuli bis hin zu Zäpfchen/Tabletten/Kaugummis. Ich habe das bislang noch nicht in Anspruch genommen – aber wenn sonst nichts mehr hilft, könnt Ihr das sicherlich auch mal ausprobieren.

    10. Gleichmäßig fahren

      Versucht so gut es geht, ruckartiges Anfahren oder Bremsen zu vermeiden und fahrt möglichst ein gleichmäßiges Tempo. Eure Jungs werden es Euch danken 😉

Und zu guter letzt rate ich Euch: haltet immer eine Tüte und Feuchttücher im Auto griffbereit und beobachtet das Gesicht Eurer Jungs, wenn sie anfällig sind.

Habt Ihr weitere Tipps, wie es Euren Jungs beim Autofahren nicht schlecht wird? Schreibt sie mir – jeder neue Tipp wird dankend angenommen.

Ich wünsche Euch eine gute und spuckfreie Fahrt!

Eure Sonja

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