7 Gründe, warum ich es toll finde, dass mein Sohn Fußball spielt

Gründe für Fußball _ Die JungsMamas

Mein Sohn ist ein totaler Fußball-Fan. Warum? Bälle haben ihn schon immer fasziniert. Seit er laufen kann, rennt der Kleine mit dem Ball durch die Gegend. Gut, sicherlich spielt auch die Fußball-Begeisterung des Papas dabei eine „kleine“ Rolle. Wer weiß. Aber endlich seit ca. 1 Jahr darf er in einem Verein spielen – bei den „Bambinis“ 😉 Und ich finde es toll! Auch wenn das für mich als Mutter bedeutet, dass ich jede Woche bei Wind und Wetter am Fußballrand stehen muss und am Wochenende früh aufstehen muss, um zu irgendeinem Spiel zu fahren. Ja, ich bin eine Fußball-Mama und finde Fußball ist der perfekte Sport für Jungs. Warum ich das finde? Hier meine 7 Gründe:

1. Einer für alle – alle für einen

Ja, Fußball ist so ein bisschen wie bei den Musketieren – es funktioniert (wie so viele Team-Sports) eben nur im Miteinander. Hier lernen die Jungs das Gemeinschaftsgefühl noch mal anders kennen als im Kindergarten. Da wird gemeinsam gejubelt und auch gemeinsam geheult. Wenn Fritz aus der Reihe tanzt und keinen Bock mehr hat, bestraft er die ganze Mannschaft und alle motivieren ihn zusammen, dass er wieder mitspielt. Da schließt man mal einen Kompromiss und spielt nicht auf der Lieblingsposition, weil der Kumpel noch besser geeignet ist. Nur gemeinsam können sie gewinnen und müssen sich voll aufeinander verlassen können. Sie sind ein Team, sonst funktioniert es eben nicht.

Fußall Teamsport

2. Verlieren lernen

Oh, es ist so bitter, wenn die Jungs ein hartes Match ganz knapp verlieren! Und noch schlimmer ist es, wenn sie so eine richtige Klatsche bekommen und mit 0:9  nach Hause fahren. Da leidet auch das große Mama-Herz! Und dann muss Mama sämtliche Aufbaukünste auffahren („Komm, wir gehen ein Eis essen“, „Nächstes Mal schießt du bestimmt wieder ein Tor“, „Auch der Müller hat schon daneben geschossen“….) und viele, viele Tränen trocknen. Aber auch Verlieren will gelernt sein. Verlieren gehört zum Fußball dazu wie das Gewinnen. Haben wir auch alle gelernt, auch wenn es nicht schön ist. Und so hoffe ich, dass der Prinz mit dem Verlieren lernen beim Fußball auch das Verlieren in anderen Spielen (wie zum Beispiel bei „Mensch ärger dich nicht“!) etwas besser lernt.

3. Fußball verbindet

„Kann ich mitspielen?“ Ein Satz, den ich inzwischen fast in jedem Urlaub zu hören bekomme. Und schon haben sich die Jungs gefunden. Fußball verbindet. Egal wo, egal welche Sprache der andere spricht. Fußball spricht seine eigene internationale Sprache. Wer ein bisschen Fußball spielen kann, knüpft im Urlaub, in der neuen Schule und bei vielen anderen Gelegenheiten schnell Kontakt von klein bis groß. Das erleben wir heute noch beim Papa und das ist einfach toll.

4. Immer und überall

Um Fußball spielen zu können, brauchen die Kids so gut wie nichts. Da reicht eine alte Cola-Dose und ein bisschen Wiese und es kann losgehen. Fußball ist eine der wenigen Sportarten, die die Jungs fast überall spielen können – am Strand, auf der Wiese oder in einer beruhigten Seitenstraße. Sie benötigen keinen Korb, keine Schläger, nur einen Ball – oder eben eine alte Blechdose. Da werden Bäume zu Toren umfunktioniert oder mit Pullis, Trinkflaschen oder Schulranzen gelegt. Wenn’s um Fußball geht, werden auch sonst nicht so kreative Jungs ganz schön kreativ!

Fußball am Strand _ Die JungsMamas

5. Respekt

Als ich die ersten Male beim Fußball-Training zugeschaut hatte, hat mich eine Sache total überrascht. Da waren über 30 kleine 4-5 jährige Jungs, die laut durcheinander krakeelten. Und dann kam der Trainer und fing an zu ihnen zu sprechen und plötzlich war es mucksmäuschenstill! Wie macht der das bloß, fragte ich mich da? Und dann viel es mir wie Schuppen von den Augen: diese Bewunderung in den Kinderaugen, dieses Aufschauen zum Trainer, dieser Respekt der kleinen Jungs vor dem großen Trainer. Diesen Respekt im Fußball haben sie ja nicht nur vor dem Trainer, wenn er Anweisungen gibt, sondern auch vor dem Schiri und natürlich auch vor der gegnerischen Mannschaft. Und das ist gut so.

6. Fair Play und Durchsetzungsvermögen

Ja, auch das faire Miteinander lernen die Jungs beim Fußball. Nicht nur bei der gegnerischen Mannschaft, indem man weiß, ein Foul gibt im Zweifel eine gelbe Karte. Nein, auch mit den eigenen Team-Kollegen. Wer nicht fair spielt wird auch nicht aufgestellt, so einfach ist das.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Durchsetzungsvermögen. Wie komme ich an dem Gegner vorbei? Was muss ich tun, damit er mir den Ball nicht wieder abluchst? Trau dich heißt hier die Devise. Und so hat auch mein schüchterner Zwerg schon viel besser gelernt, wie er sich im Zweikampf durchsetzen kann.

7. Viel Bewegung und ne Menge Spaß

Wie das so ist bei kleinen Jungs – unserer muss sich ständig bewegen. Als ob er Hummeln im Hintern hätte! Lange still sitzen ist definitiv nicht so sein Ding. Und so ist Fußball geradezu die perfekte Therapie. Eine Stunde voll Power auf dem Fußball-Platz rumrennen – bei Wind und Wetter. Genial! Danach ist endlich mal Ruhe bei uns 😉

Aber am Ende zählt eigentlich nur, dass die Kids Spaß daran haben. Und darüber freue mich jedes Mal beim Fußball Training, wenn ich sehe, wie viel Spaß mein Kleiner dabei hat. Denn ohne Spaß macht auch der beste Sport keinen Sinn. Oder?

Fußballjubel_DieJungsMamas

Und wie sieht es bei Euren Jungs aus? Sind das auch so begeisterte Fußballer?

Liebe Grüße

Eure

JungsMamas_Signature_Sonja

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3 thoughts on “7 Gründe, warum ich es toll finde, dass mein Sohn Fußball spielt

  1. Da mein Mann und ich auch große Fußballfans sind, wurde es dem Sohn quasi in die Wiege gelegt. Aber auch tritt schon mit seinen 2,5 Jahren gerne gegen den Ball. Er wird es auf jeden Fall ausprobieren dürfen… ich bin gespannt, wie er Fußball im Verein finden wird

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  2. Ich hab mich immer total dagegen gewehrt, dass unser zum Fußball geht, aber es war eigentlich absehbar. Unvermeidlich, wenn ich bedenke, dass auch er irgendwann beim Kinderturnen immer nur noch mit den Bällen spielen wollte und die Turnleiterin irgendwann nur für ihn immer die kleinen Tore aufgebaut hat, während die anderen Kinder noch mit den Spielparcouren beschäftigt waren.

    Letztes Jahr haben wir dann versucht seinen Wunsch zu erfüllen und haben wie verrückt einen Verein gesucht, der bereits 4 jährige Kinder aufnimmt. Letztendlich hatten wir Erfolg und sind total glücklich mit der Enwicklung seitdem. Ich wollte nie…also wirklich NIEMALS eine Fußballmutti werden, aber inzwischen besteht fast unsere gesamte Freiezit daraus und es ist irgendwie zu einer Familienaktivität geworden. Der Große hat endlich Freundschaften knüpfen können, ist irgendwie humaner im Umgang geworden mit anderen und hat schon viel gelernt.
    Und wie du es sagst: Der Trainer ist Vorbild und irgendwie auch ein Held für ihn und er schaut zu ihm auf.

    Eine tolle Sache!

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