6 Gründe, warum ich nach dem Schwimmbad-Besuch mit meinem Sohn völlig kaputt bin

6 Gründe, warum wir nach dem Schwimmbad-Besuch mit Kind kaputt sind_JungsMamas

Gestern war mal wieder so ein Schmuddeltag! Eigentlich genau richtig für einen Besuch im Schwimmbad. Daher habe ich die Badesachen eingepackt und los ging’s. Und was soll ich sagen – danach war Muttern fix und alle. Warum? Das erklären diese sechs Gründe:

1. Mama, der Lastesel

Im Schwimmbad ist Mama der Packesel_Die JungsMamas

Vollbepackt bis oben hin machen wir uns auf den Weg ins Schwimmbad. Dass uns niemand von den Nachbarn anspricht, ob wir verreisen, ist auch alles. Doch wer trägt die riesige Tasche mit Handtüchern, Bademantel, Badehose, Duschsachen, Essen, Getränken….? Richtig, die Mama! Gut, als mein Sohn noch kleiner war, musste ich ihn noch zusätzlich tragen, das fällt heute zum Glück weg. Dafür haben wir die riesige Schwimmnudel dabei, mit der ich jedem, der nicht sofort in Deckung geht, aus Versehen eine über den Schädel ziehe. Schon bevor wir im Schwimmbad sind, bin ich bereits total durchgeschwitzt. Das wird nicht besser, als wir noch mit dicker Winterjacke im überheizten Bad an der langen Schlange vor der Kasse anstehen müssen.

2. Voll, voller, am vollsten!

Ok, der Schlange an der Kasse nach hatten die Idee, an einem solchen Schmuddeltag ins Schwimmbad zu gehen, wohl nicht nur wir! Bietet sich schließlich auch an. Das Schwimmbad, die Umkleiden, das Wasser – alles überfüllt und es hat den leichten Touch von einem überfüllten Strand auf Mallorca – die Ölsardine lässt grüßen! Auch das Duschen vor dem Baden halten leider viele für überflüssig….wat riecht dat lecker!

3. Hilfe, die Umkleidekabinen-Tür ist offen!

Im Schwimmbad drin, geht es als erstes in die Umkleide. Die wenigen Familienkabinen sind selbstverständlich besetzt, daher quetschen wir uns in eine kleine Einzelkabine – mit Schwimmnudel natürlich. Schnell dem Zwerg die Badehose angezogen, danach ist die JungsMama dran. Auf die Mama zu warten ist dem Sohnemann nur leider zu langweilig, so dass er beschließt, sich lieber draußen umzusehen. Bevor ich reagieren kann, hat er die Kabinentüre sperrangelweit aufgerissen…. Und ich stehe halb nackt und dem Herzinfarkt nahe in Schockstarre vor der restlichen Schwimmgemeinde und überlege, was ich zuerst machen soll: A) Ein Kleidungsstück vor mich halten, B) die Türe zu schmeißen oder C) nackt dem Kind hinterher rennen. Aus Mangel an einem gut bedeckenden und greifbaren Kleidungsstück entschließe ich mich für B und schmeiße die Türe zu!

4. „Schatz, wo bist du?“

Schwimmbad_Suche nach dem Kind_pixabay

Endlich im Bikini, mache ich mich auf die Suche nach dem Ausreißer, der wie vom Erdboden verschluckt ist. Der Puls steigt auf 180, wie immer bei mir in der Nähe von Wasser, wenn das Kind nicht in Sichtweite ist. Die vielen Gänge mit Kabinen und gestressten Eltern und schreienden Kindern entpuppen sich bei der Suche als totales Labyrinth. Mein Rufen wird von Gang zu Gang lauter…. Bis ich den Ausgerissenen endlich wiedergefunden habe! Quietschvergnügt und mit totaler Unschuldsmiene steht er vor der Dusche – und ich habe fünf graue Haare mehr auf dem Kopf!

5. Bloß nicht aus den Augen lassen

Kaum im Wasser, komme ich mir vor wie eine Raubkatze – bloß den Sohn nicht aus dem Auge lassen! Keine Ahnung, ob ich paranoid bin, oder einfach nur gebrandmarkt. Schließlich hat es mein Sohn als er noch kleiner war sogar mit Schwimmreif geschafft beinahe unterzugehen. Damals hatte er das Gleichgewicht verloren, war vornüber gekippt und bekam den Kopf nicht mehr alleine aus dem Wasser! Jetzt, da er Schwimmen kann, ist es gefühlt noch schlimmer für mich. Denn die Schwimmflügel werden kategorisch verweigert („ist was für Babys!“), aber trotzdem überschätzt er sich leicht oder die größeren Kindern übersehen ihn ihrem Getobe.

6. „Ich will noch nicht gehen!“

Nach zwei Stunden färben sich die Lippen von meinem Sohn langsam blau und an meinen Fingern bilden sich Schwimmhäute. Daher beschließe ich, dass wir jetzt wieder gehen wollen. Aber Pustekuchen! Der Zwerg möchte natürlich noch nicht gehen! Vergnügt springt er zurück ins Wasser. Es braucht wahre Überzeugungsarbeit und diverse Anreize, bis wir endlich aus dem Wasser auf dem Weg zur Dusche sind. (Und in der Umkleide wiederholt sich dann Punkt 3 ;-)).

Junge springt ins Wasser - pixabay

So komme ich fix und alle aus dem Schwimmbad, bereit zu Hause direkt ins Koma zu fallen. Aber hey, es hat trotz dem ganzen Stress riesigen Spaß gemacht – vor allem das glückliche Gesicht meines Sohnes zu sehen. Daher werden wir bestimmt bald wieder ins Schwimmbad gehen – und ich danach wieder fix und fertig sein 😉

Und wie ergeht es Euch im Schwimmbad? Lasst es mich wissen.

Eure

JungsMamas_Signature_Sonja

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2 thoughts on “6 Gründe, warum ich nach dem Schwimmbad-Besuch mit meinem Sohn völlig kaputt bin

  1. Ganz ähnlich. Nur mit zwei Jungs. Da fangen die Augen leicht an zu schielen, bei drei müsste ich mir wohl noch ein Hühnerauge zulegen!
    Wir sprechen jetzt vorher immer alles durch, auch wann wir gehen. Klappt zwar nicht perfekt, aber schon viel besser. Weil wenn es nicht klappt, gehen wir eben nicht mehr. Punkt. Bei den Handtüchern habe ich optimiert. Diese neumodischen sehr dünnen Stoffe, fühlen sich zwar furchtbar an, aber immerhin sind die nicht so Raumgreifend!

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    1. Liebe Evelyn, ein sehr guter Ansatz! Die dünnen Handtücher habe ich mir jetzt auch für den Urlaub zugelegt! Aber für’s Schwimmbad hatte ich sie noch gar nicht auf dem Zettel! Werde ich demnächst gleich mal umsetzen. Super Tipp – lieben Dank! Lg Sonja

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